Es war einer der erfolgreichsten deutschen Filme – und einer der bösartigsten: mit »Jud Süß« drehte Veit Harlan einen antisemitischen Propagandafilm, der nicht nur Goebbels’ Gefallen fand. Das Kiez zeigt diesen Hetzstreifen in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt am Montag, dem 26. Oktober, um 19:30 Uhr. (Zwischenzeitlich war auf dieser Website 20:30 Uhr als Beginn zu lesen, was shclciht falsch war.) Als Gesprächspartnerin kommt Dr. Juliane Wetzel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung in Berlin, an diesem Abend nach Dessau. Für die geschlossene Veranstaltung ist zwingend eine Voranmeldung bei der Heinrich-Böll-Stiftung notwendig: Telefon 0345-2023927 bzw. per E-Mail an info@boell-sachsen-anhalt.de.
23. Okt. 2009